Aufgrund von staatlichen Deregulierungsmaßnahmen wurde Energie zu einem der meist gehandelten Güter des Rohstoffmarktes. Die Entwicklung begann in den achtziger Jahren auf dem Rohöl- und Gasmarkt und wurde in den neunziger Jahren konsequent auf Elektrizitätshandel erweitert. Insgesamt beflügelte diese Liberalisierung die Nachfrage nach Derivaten, mit dem Ziel, sich gegen Preisschwankungen abzusichern. So entwickelten sich bald Finanzderivate auf Basis von Energiepreisen, d.h. Derivate, deren Auszahlungsprofil abhängig von Energiepreisen ist.

Das Wachstum und der Erfolg des Marktes für diese Derivate bewirkte eine stete Erweiterung der Marktteilnehmer. Energiehändler, die petrochemische Industrie, Energieproduzenten, Hedge Funds und Börsenmarkler entdeckten die Möglichkeiten diesen neuen Marktes für sich und bewirkten dadurch ein beschleunigtes Wachstum der Energiederivate. Heute wird weltweit eine breite Vielfalt von Energiederivaten an Börsen und OTC-Märkten gehandelt. Futures, Future Options, Swaps und exotische Optionen werden für eine Vielzahl von Basiswerten wie Rohöl, Kraftstoffe, Heizöl, Erdgas usw. angeboten.

Die Energiemärkte zeichnen sich meist durch eine hohe Volatilität bei geringer Liquidität aus. Die rasanten Preisbewegungen an den Energiemärkten machen diese für die Teilnehmer extrem attraktiv, gehen aber gleichzeitig mit einem hohen Investitionsrisiko einher.

                                                                                              

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